Clausthal-Zellerfeld -> Goslar

  • OutdoorCenter Harz

Wir planten unsere erste Radtour mit dem E-Bike im Harz.

Bei der Tourist-Information in Goslar erhälst du eine kostenlose Radtourenkarte. Für unsere Tour wollten wir uns ein E-Bike mieten, deshalb sollte sie nicht länger als 50 km sein. Nach Auskunft der Touristinformation können alle Wanderwege unter gegenseitiger Rücksichtnahme auch als Radwege genutzt werden. Demzufolge nahmen wir die Wanderkarte aus Hahnenklee zur Hand und schauten uns die beschriebenen Rundwanderwege an.

Tipp: Die Wanderkarte rund um Hahnenklee gibt es für wenig Geld in der Touristinformation Hahnenklee.

Tipp:  Die Fahrräder haben wir in der Harzagentur in Clausthal Zellerfeld gemietet. In der Online-Reservierung sind alle vorhandenen E-Bikes gelistet. Wir wurden freundlich und zuvorkommend beraten. Nach einer Einweisung und Einrichtung des Rades konnte die Tour beginnen.

Strecke:                     38,5 km 
Schwierigkeitsgrad: schwer
Dauer:                        ca. 4 Stunden (excl. Pause)
Zwischenstopp:       Steinbergalm

Startpunkt: Clausthal Zellerfeld, beim Fahrradverleih Harzgentur

Die Radtour führt dich ab dem Fahrradverleih gleich hinter dem Haus direkt auf den Wanderweg 5J in Richtung Norden, bis du den Wanderweg 8C erreichst. Dies ist die Alte Harzstraße, sie führt dich hinab zum Auerhahn. Übrigens, das Lokal am Auerhahn ist seit 2013 geschlossen. Von dieser Stelle aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Auerhahnteich bis hinunter zu den Grumbach Kaskaden.
Von dort aus fährst du in Richtung Hahnenklee auf dem Wanderweg 5C bis zur Stabkirche folgen. Hier kann eine kurze Verschnaufpause auf der Kronjuwelenbank des Liebesbankweges hinter der Stabkirche eingeschoben werden. Bis hier geht es hauptsächlich bergab.
In Hahnenklee musst du den Wanderweg 2G wählen, der dich direkt zur Steinbergalm führt. Den Wanderweg 2G findest du am großen Parkplatz von Hahnenklee, indem du unter der Seilbahn hinweg fährst. Die Wanderwege sind gut befahrbar und es gab keine Schwierigkeiten.

Zwischenstopp

  • Steinbergalm

In der Steinbergalm haben wir eine Pause eingelgt.

Es ist ein sehr beliebtes Ausflugslokal oberhalb von Goslar. Bei schönem Wetter lässt es sich sehr gut draußen sitzen und sollte es etwas kühler sein, so stehen im Lokal sehr viele Tische zur Verfügung. Zu Beginn der Tour lohn sich ein Blick auf die Internetseite der Steinbergalm zu werfen, da das Lokal auch Veranstaltungen in geschlossener Gesellschaft anbietet.

Das Essen ist sehr lecker! In der Speisekarte gibt es für den kleinen und großen Hunger eine gute Auswahl.

Rückweg

Den Rückweg darf man nicht unterschätzen, denn jetzt geht es hauptsächlich bergauf. Wir haben den Wanderweg 2F gewählt. Er war aufgrund der letzten Regentage noch etwas matschig und das erschwerte das Fahren etwas. Bei der Schutzhütte “Windsattel” triffst du auf den bereits gefahrenen Weg 2G. Diesen Weg folgst du bis zur Stabkirche in Hahnenklee. Hier entschieden wir uns nicht den gleichen Weg der Hinfahrt zu nehmen, aber das war ein Fehler! Wir nahmen den Wanderweg 2D. Auf diesem Weg gab es eine Steigung, die auch im Turbo-Modus mit dem E-Bike nicht zu schaffen war und das Schieben des Rades wurde zur Qual. So steil wie es berauf ging, gab es auch eine steile, unebene Abfahrt, die uns zum Abstieg zwang. Somit mein Tipp: die gleichen Wege vom Hinweg (5C/8C/5J) auch wieder nach Clausthal-Zellerfeld zurück fahren. Sie sind gut befahrbar und damit sollten die Steigungen kein Problem darstellen.

Nach 5 Stunden erreichten wir die Fahrradvermietung wieder. Es hat sehr viel Spaß gemacht und die Umgebung lädt zu der einen oder anderen Pause ein.

Viel Spaß bei der Tour.

Tipp: In dem Buch von Kirsten Elsner-Schichior “111 Orte im Harz die man gesehen haben muss” kannst du noch etwas mehr über den Harz und auch über die Steinbergalm in Goslar erfahren.

Auf der Seite “den Harz zu Fuss neu entdecken” findest du noch viele Anregungen für Unternehmungen im Harz. Solltest du lieber mit dem Rad fahren wollen, dann schau doch einmal auf die Seite “mit dem Rad unterwegs“.

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